Casa Oleandri

Ferienwohnung in Gargnano am Gardasee, Italien

Einkaufen in Gargnano

Die Dinge des täglichen Bedarfs kann man in Gargnano erhalten. Vielleicht nicht zum günstigen Preis wie im Supermarkt in Toscolano, dafür unterstützt man aber das dörfliche Leben.

Neben einem Bäcker, der sein Brot und den Kuchen noch vor Ort selbst herstellt, ist auch die Metzgerei bzw. der Feinkostladen der Brüder Bignotti zu nennen. Besonders der selbstgemachte Käse aus Tremosine ist zu empfehlen.

Eine Institution ist der Laden von Federici, wo man die Schrauben noch einzeln kaufen kann und der alles hat, was im Haus und Garten erforderlich ist.

verregneter Sommer 2014

Der Sommer 2014 war auch in Gargnano ziemlich verregnet. Es gab sogar Alteingesessene, die behaupteten, so etwas noch nie erlebt zu haben.

Aber einige Stunden am Tag gab es doch Sonne, und das Wasser im See war schon Anfang Juli angenehm warm, so dass wir jeden Tag im Wasser waren. Neben unserem “Privatstand” ist der auch der öffentliche Strand mit Liegewiese, Spielplatz, Bootsverleih und Cafe  sehr zu empfehlen.

Wetterbedingt haben wir dann häufiger den Weg nach Toscolano zum Markt oder nach Salo zum Shoppen gefunden. Aber auch ein Ausflug in ein schönes Restaurant im Hinterland von Gavardo war sehr schön. 

Hier ein paar Impressionen:

Trattoria ”Alle Trote”
Via Bariaga, 24 - 25085 Gavardo (BS)

Trattoria ”Alle Trote”

Via Bariaga, 24 - 25085 Gavardo (BS)

der öffentliche Strand von Gargnano

Ostern 2014

Wie jedes Jahr war Ostern Saisoneröffnung in Gargnano.

Diesmal bei herrlichem Wetter mit bis zu 25 C und toller Fernsicht. Aber Ostern war ja auch sehr spät in diesem Jahr.

Bevor ich aber ins Schwärmen komme, muss ich eine traurige Nachricht weitergeben.

Unser Lieblingswirt Giacomo vom La Sosta aus Cecina ist im November plötzlich im Alter von nur 62 Jahren verstorben. Mit seiner herzlichen Art, vor allem gegenüber den Damen, und seinem unkonventionellen Gastronomiestil hat er eine große Gemeinde von Gästen immer wieder erfreut. Ich habe ihn auch als ganz passablen Golfspieler kennengelernt, was bei seiner Figur etwas überraschend war. Seine Golfturniere in Verona mit der entsprechenden kulinarischen Begleitung waren Legende und Einladungen dazu heiß begehrt. Es gab viele Gäste, die extra für diese Turniere nach Gargnano kamen.

Unvergessen ist für mich auch der Vormittag, als etwa 10 Männer unter seiner Regie den neuen Prosecco aus dem Fass auf Flaschen füllten und verkosteten.  

Leider hat sich Giacomo selbst nicht geschont und ist gewissermaßen „in den Sielen“ gestorben.

Sein Sohn Christian führt jetzt das Lokal im selben Stil wie Giacomo weiter.

Im Übrigen ist diese Jahreszeit am Gardasee sehr zu empfehlen. Alles blüht und grünt, die Tourismusströme sind (außer Ostern) noch Rinnsale, die Wirte freuen sich über jeden Gast und die Anreise möglichst sonntags ist auch entspannt.

Übrigens Anreise, aus Düsseldorf haben wir diesmal eine andere Route gewählt. Richtung Karlsruhe, über Stuttgart, Ulm und Füssen zum Fernpass. Man kommt dann bei Telfs auf die Autobahn Bregenz-Innsbruck und dann normal über den Brenner nach Süden. Die Strecke ist ca. 60 km kürzer und etwa eine halbe Stunde schneller. Außerdem ist es mal ganz entspannend ein Stück Landstraße in einer herrlichen Gegend zu nutzen.

Noch ein paar Impressionen im Bild:

So schön und schön leer sieht es im Dezember in Gargnano aus.
Das Cafe Nuovo hat aber auf. 

So schön und schön leer sieht es im Dezember in Gargnano aus.

Das Cafe Nuovo hat aber auf. 

Ein Besuch in der Arena von Verona

Immer ein Erlebnis: hier die Erst-Aufführung der Saison 2013 von Rigoletto

Unser erster Besuch am Gardasee

Zugegeben: Es war unser erster Besuch am Gardasee. Wir wollten einfach mal eine gewisse “Sonnengarantie” haben, und nicht im Regenurlaub versumpfen. Hat geklappt, wir hatten durchweg in unserer Ferienwoche Temperaturen über 30 °C und Sonnenschein. Aber ganz langsam von vorne. In Bozen ändert sich die Landschaft merklich von bajuwarisch in mediterran. Die Häuser werden etwas rötlicher und irgendwie verfallener, die Luft trockener und noch wärmer. Irgendwie riecht es auch anders. Das merkt man natürlich besonders dann, wenn man das Fenster im Auto ’runterkurbelt. Dann hört man auch den Süden. Nein, es ist nicht eine defekte Achswelle, die die Geräusche macht. Es sind die Grillen, die den ganzen Tag über die Stille des Gardasees begleiten. Der Ausblick von der Terrasse des Casa Oleandri ist famos. Ein herrlicher Weitblick, den wir aber bei der Ankunft nur wenige Minuten genossen hatten, weil wir in den See wollten. Die Kinder waren nicht mehr aufzuhalten und auch wir „Großen“ wollten nach 12,5 Stunden Anfahrt endlich ins kühle Nass. Schließlich lagen die Temperaturen jenseits der 35 °C. Hurra, endlich Sommer. Der nächste Strand liegt nur 5 Fußminuten entfernt. Alles Steine, kein Sand. Aber das macht nichts, wie sich später herausstellen sollte, wir sind ja schließlich an einem Bergsee mit Süßwasser. Abends dann sind wir nach Gargnano und haben uns für kleines Geld Wasserschuhe gekauft. Eine tolle Investition für die nächsten Tage. Der Steinstrand war ab dann kein Problem mehr. Das klare Wasser des Gardasees war angenehm warm. Es wehte am Strand ein laues Lüftchen. Erholung pur. Das Örtchen Gargnano ist sehr nett. Es ist überschaubar - aber auch nicht zu klein. Die meisten Dinge, die man so im Urlaub braucht sind vorhanden. Vor allen Dingen ist es touristisch nicht so sehr überlaufen wie die südlichen Gebiete des Gardasees. Die meisten Touristen dort kamen auch aus Italien, so dass man dauernd auch tatsächlich das Gefühl hatte, im ausländischen Urlaub zu sein. Das war sehr schön. Morgens dann Brötchenholen zum Bäcker in Gargnano. Erwarten Sie keine kulinarischen Wunder. Der Bäcker hat verschiedene Brötchen (Crossaints, große und kleine Brötchen, mit Riffeln drauf und ohne… – egal) die aber mit Sicherheit alle aus dem gleichen Teig hergestellt werden. Alles schmeckt gleich. Nicht unbedingt schlecht, aber irgendwie auch nicht wirklich lecker. Vielleicht sind wir aus Deutschland auch einfach nur geschmacklich verwöhnt. Dafür wurde der Brötchenpreis auch nach Gewicht bemessen (3,60 € pro kg) und lag bei uns immer so um die 1,50 € bis 2,00 € für alle 4 Personen. Über die übriggebliebenen Brötchen freuten sich die Enten. Insgesamt ist das Essen in den Restaurants, das wir so zu uns genommen haben recht ok. Es haut keinen vom Hocker, aber wirklich schlecht ist es auch nicht. Wir waren in dem Restaurant mit den 3 Gänsen – 3 Oche (sehr schön zu sitzen und für Fischliebhaber genau das Richtige), in La Ca Vecia in den Bergen (wunderschöner Ausblick über den Gardasee bei gutem Essen und moderaten Preisen und hervorragender kurviger Anfahrt – ich als Motorradfahrer liebte es. In dem Zusammenhang auch einfach mal durch die Bergdörfchen spazieren gehen. Es lohnt sich) und bei Giacomo (uriges Lokal, keine Karte sondern Tagesgerichte aus dem Kopf – jedoch lecker und gemütlich). Ansonsten besuchten wir Verona bei heißen Temperaturen. Das musste sein, weil es dazu gehört. Jetzt haben wir die Arena und den Balkon der Liebe gesehen und Haken drunter. Nach unserem Geschmack ein paar zu viele Touristen. Aber das war zu erwarten. Fazit: Ein toller Urlaub. Es war warm, schön, sauber. In der Wohnung war alles vorhanden, was man so braucht. Ein toller Ausblick in einem schönen Wohngebiet. Die Umgebung ist spitze. Sehr mediterran und italienisch (was für ein Wunder in Italien ). Dank guter Tipps von Herrn Dr. Johannisbauer haben wir auch die nicht so augenscheinlichen Dinge wahrgenommen und mitgenommen. Herzlichen Dank. Ich glaube, wir wollen wiederkommen. Liebe Grüße aus dem Westen der Republik, Familie Reuter PS: Falls es mir gelingt Fotos hier einzubinden, werde ich das zu einem späteren Zeitpunkt einmal machen.

Ca Vecia, Via Formaga

Ca Vecia, Via Formaga